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Tipp Sicherheit im Auto

Muss mein Boerboel im AUTO gesichert

werden?

Dazu heißt es in der Straßenverkehrsordnung: § 23 (StVO) Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden (1) Wer ein Fahrzeug führt, ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Wer ein Fahrzeug führt, hat zudem dafür zu sor- gen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet… Wer diese Sicherungspflicht missachtet riskiert ein Verwarngeld von 35,00 €, bei einer Gefährdung werden es 60,00 € + 1 Punkt! Für Boerboels geeignet sind bis ca. 4 Monate auf dem Rücksitz mit Brustgeschirr und Hunde-Sicherheitsgurt im Gurtschloss sichern (nicht am Halsband befestigen! Strangulierungsgefahr) größere bis erwachsene Boerboels Trenngitter zwischen Kofferraum und Fahrgastzelle (DIN 75410-2) (Trennnetze sind ungeeignet, sie können im Ernstfall reißen oder den Hund schä- digen) Transportboxen, möglichst quer zur Fahrtrichtung und befestigen z. Bsp. mit Gurten, zusätzlich die Gurte der Rücksitze schließen, da so die Stabilität der Lehnen erhöht werden kann Bei einem Unfall mit nur 50 km/h kann das 30igfache des Hundekörpers wirken. Bei einem 70 kg Boerboel wären das über 2 Tonnen (2.100 kg)!

Schon gewusst?

Falls der ungesicherte Hund im Auto ursächlich für einen Fahrzeugschaden (Unfall) ist, kann und wird die Kaskoversicherung den Schaden nicht bezahlen! ADAC Video zur Hundesicherung im Auto: https://youtu.be/-rHB94NEHMI