Satzung des Boerboel.Club

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Boerboel.Club und hat seinen Sitz in Fürstenwalde. Der Verein wird in das Vereinsregister Fürstenwalde eingetragen und trägt hiernach den Zusatz e. V. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

§ 2

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung hinsichtlich der Gesundheit der Boerboels und der Bildung und Erziehung der Züchter und Halter von Boerboels. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Bildungsveranstaltungen für Züchter; Informationsveranstaltungen für Halter und Erfassung und Analyse forschungsrelevanter gesundheitlicher Daten in einer Datenbank. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigen wirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dür- fen nur für satzungsmäßige Zwecke werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Ver- gütungen begünstigt werden.

§ 3

Mitgliedschaft

1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Satzung des Boerboel.Club anerkennen. 2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Die Entscheidung über die Antragsannahme obliegt dem Vorstand, eine Mitteilung von Ablehnungsgründen an den Antragsteller ist nicht erforderlich. Eine Anfechtung gegen- über der Mitgliederversammlung ist nicht möglich. Es besteht die Möglichkeit, fördernde Mitglieder aufzunehmen und Ehrenmitglieder zu ernennen. Alles Weitere regelt die Mitgliederordnung.

§ 4

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende eines des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere Verstöße gegen Tierschutzbe- stimmungen, die Zuchtordnung oder Landeshundeverordnungen, die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder, fördernden Mitglieder und Ehrenmitglieder regelt die Mitglie- derordnung. 2. Auf Beschluss der Gründungsversammlung erhalten die Gründungsmitglieder jeweils 2 Stimmen. 3. Alle Mitglieder erkennen durch ihren Aufnahme-Antrag und die Beitragszahlung stillschweigend die Satzungen an und unterwerfen sich den von der Vereinsleitung satzungsgemäß getroffenen Beschlüssen, ebenso den Ausführungsanweisun- gen und Ergänzungen zu den Satzungen. 4. Jedes ordentliche Mitglied, dessen Mitgliedsrechte nicht ruhen, a. Ist zu allen Ehrenämtern des Vereins wählbar. b. Ist berechtigt, vom Verein in allen zur Hundezucht, -Ausbildung und -Haltung in Beziehung stehenden Fragen, Rat und Schutz zu verlangen, soweit es sich nicht um Fragen geschäftlicher oder rechtlicher Art handelt. 5. Jedes Mitglied ist seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein pünktlich nachzukommen, Adress-, Haltungs- oder Hundeveränderungen der Vereinsleitung mitzuteilen, die Satzungen, Beschlüsse und Anweisungen zu befolgen und die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen.

§ 6

Beiträge

Die Höhe des jeweiligen Mitgliederbeitrags wird durch die Beitragsordnung geregelt.

§ 7

Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. 1. Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist zuständig für: a. Die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstands und Erteilung der Entlastung. b. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer 4-Wochen-Frist mit Angabe der Tagesordnung. Die Einladung gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. c. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden (bei dessen Abwesenheit von einem anderen Vorstandsmitglied) geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. d. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit ⅔ Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden gefasst. e. Die in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen, vom Vorstand zu unter- zeichnen und den Mitgliedern zur Kenntnis zu reichen. f. Die Mitgliederversammlung wählt alle vier Jahre einen Vorstand. Die Wiederwahl ist zulässig. g. Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Sie müssen den Mitgliedern mit der Einladung angekündigt werden und Bestandteil der Tagesordnung sein. h. Die Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. 2. außerordentliche Mitgliederversammlung a. Der Vorstand ist berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung unter 2-Wochen-Frist schriftlich einzuberufen, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern. b. Oder wenn die Einberufung von ⅔ aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vor- stand verlangt wird. 3. Vorstand a. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB durch den Vorsitzenden vertreten. b. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied aus den Reihen der ordentlichen Vereinsmitglieder für die restliche Amtsdauer aus. c. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern oder mehr. d. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und erhält keine Vergütung. e. Der Vorstand ist berechtigt, für die Erfüllung der Satzungszwecke Beauftragte zu ernennen und/oder Fachgre- mien zu bilden und für diese verbindliche Richtlinien zu erlassen. f. Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Kalenderjahr statt. Die Einladung erfolgt schriftlich mit einer 2- Wochen-Frist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Eilbedürftigkeit können Beschlüsse auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Ver- fahren erteilen. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und zu unterzeichnen.

§ 8

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in der Jahresmitgliederversammlung oder einer zu diesem Zweck mit entsprechender Tagesordnung einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn ¾ der anwesenden Stimmberechtigten für die Auflösung stimmen. 2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied vertretungsberechtigte Liquidatoren. 3. Bei Auflösung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins Boerboel.Club e.V. an den Behindertenverband Frankfurt (Oder) e.V. (VR 217 FF), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Die Satzung vom 15.04.2018 wurde laut Protokoll der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 07.07.2018 im Wortlaut zu § 2 und zu § 8, Satz 3 geändert.
R a s s e z u c h t v e r e i n f ü r d e n S o u t h A f r i c a n B o e r b o e l i n D e u t s c h l a n d
Boerboel Josera